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Grundkurs zum Affolter-Modell® |
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Sie arbeiten im sonderpädagogischen, pädagogischen, psychologischen, medizinischen oder sozialen Bereich und möchten das Affolter-Modell® in Ihrer täglichen Praxis kompetent anwenden?
Sie sind Angehörige von Personen mit Wahrnehmungsstörungen?
Sie möchten sich das angebotene Grundwissen aneignen und es in Ihrem praktischen Alltag umsetzen?
Sie möchten den Entwicklungsstand der betroffenen Personen besser beurteilen und entsprechende Schlussfolgerungen für die Intervention ziehen können?
Sie möchten die Voraussetzung für die APW-anerkannte Qualifikation als Therapeut/in im Affolter-Modell® erwerben?
Dann müssen Sie etwas Zeit mitbringen. In sechs Kurswochen, verteilt auf ca. eineinhalb Jahre, wird ein Team aus zwei APW-anerkannten Instruktorn und 2 - 4 Assistenten sich gemeinsam mit Ihnen intensiv mit dem Affolter-Modell® auseinander setzen.
Während dieser Zeit sollten Sie regelmässig mit Menschen mit Wahrnehmungsstörungen praktisch arbeiten und dies mit Videoaufnahmen dokumentieren können.
Grundlagenpapier "Grundkurse" als pdf >>
Die Welt umgibt uns: nehmen wir sie wahr? Wir bewegen - wir berühren - wir inter-agieren
Die Berührung der Umwelt führt zu Widerstandsveränderungen und kann eine wich-tige Quelle der Information über die Interaktion bilden
Berührungsinformation ist unerlässlich um zu wissen:
à wo bin ich und wo ist die Umwelt?
à was ist Ursache – was ist Wirkung?
Interaktion, topologische Veränderungen
Gespürte Interaktion als Wurzel der Entwicklung
Gespürte Interaktionsgeschehnisse kennzeichnen unseren Alltag Alltagsgeschehnisse verlangen das Lösen von Problemen. Problemlösende
Prozesse werden ausgelöst, zum Beispiel: Hypothesenbildung Interaktion in Form von Alltagsgeschehnissen liegen topologische Beziehungen zugrunde (Interaktionseinheiten) Lernen beginnt beim Verständnis Erfahrungen in gespürten alltäglichen Geschehnissen werden verinnerlicht und wieder hervorgeholt Das Wurzelmodell als Erklärungsmodell für die Entwicklung des Menschen Sprachentwicklung und Wurzelmodell: Zusammenhänge zwischen Sprache und gespürter Interaktion
Arbeit an der Wurzel
Wir lösen alltägliche Probleme nicht für, sondern mit den Betroffenen Wir versuchen, den Betroffenen zu angemessenerer gespürter Interaktion im Alltag zu verhelfen. Wichtige Mittel dazu sind u.a. die Gestaltung der Umwelt, das Alltags-geschehnis und das Führen (elementares und pflegerisches Führen) Wir versuchen, den Betroffenen im Verlaufe des Geschehnisses das Auffinden der wesentlichen Informationsquellen zu ermöglichen ir überprüfen die Arbeit an der Wurzel: Treten kurzfristige Veränderungen im Verhalten der Betroffenen auf? Wir erarbeiten Grundsätze der Darstellung von gespürten Interaktionserfahrungen und wenden diese an. Weiterführende Verarbeitung von Sprachtexten wird aufgezeigt Wir lernen Grundzüge der Eltern- und Angehörigen-Anleitung kennen
Lernerfolgskontrolle
Es wird eine Teilnahmebescheinigung über die absolvierte Veranstaltung abgege-ben. Die Absolvierung des Grundkurses ermöglicht den Zugang zu 'Weiterführen-den Kursen'.
Ein Kursteilnehmer kann sich auf Wunsch in der letzten Woche einer Lehr-Lernziel-Kontrolle unterziehen. Diese bezieht sich auf die Theorie, Projektarbeiten während des ganzen Kurses und die praktische Arbeit mit Betroffenen. Mit erfolgreichem Ab-schluss erhält der Absolvent das Zertifikat: APW-anerkannte Qualifikation als Therapeut/in im Affolter-Modell®. Diese Qualifikation wird von der APW zugesprochen. Sie setzt die Mitgliedschaft in der APW voraus. Sie befähigt im Weiteren zur Beratung von Angehörigen und andern Bezugspersonen des Betroffenen und ist Voraussetzung für die Ausbildung zum APW-anerkannten Referenten und Instruktor im Affolter-Modell®. |
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